Finanzierung Ihres Franchise-Unternehmens: Möglichkeiten und Unterstützung
rnDer Traum von der Selbstständigkeit kann mit einem Franchise-System schneller Realität werden. Doch bevor es losgeht, steht die wichtigste Frage im Raum: Wie finanziere ich mein Franchise-Unternehmen? Neben den einmaligen Investitionen wie der Eintrittsgebühr und der Ausstattung fallen auch laufende Kosten an, die bedacht und gut geplant sein müssenrnrnZum Glück gibt es zahlreiche Finanzierungsmöglichkeiten – von Bankdarlehen und Förderprogrammen bis hin zu Unterstützung durch den Franchisegeber. Doch welche Option passt zu Ihnen? Erfahren Sie, welche Kosten auf Sie zukommen, welche Finanzierungswege sich lohnen und wie Mail Boxes Etc. Ihnen bei der Gründung unter die Arme greift.rnInvestitionskosten bei der Gründung eines Franchise-Unternehmens
rnDie Gründung eines Franchise-Unternehmens erfordert eine sorgfältige Planung der finanziellen Mittel, denn obwohl Sie als Unternehmer in ein bereits etabliertes Geschäft einsteigen, liegen die Kosten für ein Ladenlokal, Anschaffung nötiger Geräte und einen ersten Lagerbestand in Ihrer Verantwortung. Je nach gewähltem Franchisesystem variieren die anfänglichen Investitionen dabei erheblich.rnrnTypischerweise setzen sich die Kosten aus folgenden Komponenten zusammen:rnrn- rn t
- Einmalige Eintrittsgebühr: Diese Gebühr berechtigt Sie zur Nutzung des Geschäftskonzepts des Franchisegebers. Sie variiert je nach Franchisegeber und liegt oft zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Bei MBE beträgt die Einstiegsgebühr 22.900,- Euro. rn t
- Kosten für Geschäftsausstattung: Investitionen in Ladenbau, Einrichtung, Maschinen, IT-Systeme und anfänglichen Warenbestand sind erforderlich, um den Betrieb aufzunehmen. rn t
- Erstausstattung und Warenbestand: Besonders im Einzelhandel und in der Gastronomie benötigen Sie ein Startinventar.
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- Laufende Franchisegebühren: Zusätzlich zur einmaligen Gebühr fallen regelmäßige Gebühren an, die oft als Prozentsatz des Nettoumsatzes berechnet werden (meist 3–10 % vom Umsatz). rn t
- Marketing- und Werbekosten: Viele Franchisegeber verlangen Werbegebühren oder Marketingumlagen für die überregionale Werbung. rn t
- Betriebskosten: Miete, Personal, Versicherungen und sonstige Fixkosten sollten ebenfalls eingeplant werden.
Die Gesamtinvestition für den Aufbau eines Franchise kann zwischen 20.000 und 250.000 Euro liegen, je nach Größe und Art des Franchise-Systems.rnrnTipp: Eine detaillierte Übersicht über die spezifischen Kosten für MBE als Franchisepartner finden Sie hier.rn
Finanzierungsmöglichkeiten für Franchisenehmer
rnDie Finanzierung eines Franchise-Unternehmens kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, insbesondere wenn nicht genügend Eigenkapital vorhanden ist. Je nach finanzieller Ausgangslage können Sie diese auch kombinieren.
Finanzierung ohne Eigenkapital
rnViele Gründer verfügen nicht über ausreichend Eigenkapital, um die gesamten Investitionskosten zu decken. Dennoch gibt es Lösungen.rn- rn t
- Bankdarlehen mit Bürgschaftsbanken: Wenn die Bank bei Kreditaufnahme Sicherheiten verlangt, können Bürgschaftsbanken das Risiko übernehmen. rn t
- KfW-Gründerkredite: Staatlich geförderte Kredite mit niedrigen Zinsen ermöglichen den Start ohne Eigenkapital. rn t
- Investoren & Business Angels: Falls Ihr Franchise-Geschäft vielversprechend ist, können private Investoren Kapital bereitstellen.
Finanzierung mit Eigenkapital
rnWenn Sie über eigenes Kapital verfügen, erleichtert dies den Kreditantrag und reduziert die Zinskosten. Ein guter Eigenkapitalanteil liegt zwischen 15 und 30 % der Gesamtinvestition.rnrnMöglichkeiten zur Aufstockung des Eigenkapitals:- rn t
- Erspartes Vermögen nutzen rn t
- Privatkredite oder Darlehen aus dem Familienkreis rn t
- Förderprogramme mit Zuschüssen kombinieren
Bankkredite für Franchise-Gründer
rnViele Gründer entscheiden sich für ein klassisches Bankdarlehen. Franchising gilt bei Banken als vergleichsweise sichere Form der Existenzgründung, da ein erprobtes Geschäftsmodell übernommen und nicht von Grund auf ein neues Unternehmen gegründet wird – das Risiko für die Bank ist daher geringer. Deshalb können Sie als Franchisenehmer bei Banken bessere Kreditkonditionen erhalten. Ein solider Businessplan und überzeugende persönliche Qualifikationen sind jedoch unerlässlich.rnrnWichtige Voraussetzungen:- rn t
- Solider Businessplan mit einer realistischen Finanzplanung rn t
- Persönliche Bonität und Sicherheiten (z. B. Bürgschaften) rn t
- Nachweis über Rentabilität des Franchise-Systems
Bürgschaftsbanken als Sicherheit für Kredite
rnFalls Banken zusätzliche Sicherheiten verlangen, bieten Bürgschaftsbanken Unterstützung. Diese übernehmen einen Großteil (bis zu 80 %) des Kreditrisikos und erleichtern so den Zugang zu Bankdarlehen. In Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Bürgschaftsbanken bietet der Deutsche Franchiseverband gezielte Unterstützung für Franchisenehmer an.rnrn rnFördermaßnahmen & Existenzgründerzuschüsse
rnFür Franchise-Gründer gibt es zahlreiche staatliche und regionale Förderprogramme. Die KfW-Bankengruppe bietet spezielle Förderprogramme für Existenzgründer wie den ERP-Gründerkredit – StartGeld. Dieser Kredit ermöglicht die Finanzierung von bis zu 100.000 Euro für Investitionen und Betriebsmittel, wobei die KfW 80 % des Kreditrisikos übernimmt. Ein großer Vorteil: Es ist kein Eigenkapital erforderlich.rn- rn t
- ERP-Gründerkredit – StartGeld: Bis zu 100.000 Euro für Investitionen und Betriebsmittel mit niedrigen Zinsen. rn t
- BAFA-Förderung für Beratungskosten: Unterstützung für Coaching und Beratung vor der Gründung. rn t
- Mikrokredite für Kleinunternehmer: Kurzfristige Kredite mit flexiblen Rückzahlungsmodellen.
Regionale & branchenspezifische Förderungen
rnIn vielen Bundesländern gibt es zusätzliche Förderprogramme für Franchise-Nehmer. Hier lohnt sich eine individuelle Recherche bei den lokalen Wirtschaftsförderungen.rn- rn t
- Förderbanken der Bundesländer (z. B. LfA Bayern, NRW. Bank) rn t
- Zuschüsse für innovative Geschäftsideen oder nachhaltige Konzepte
Unterstützung durch den Franchisegeber
rnEinige Franchisegeber bieten finanzielle Unterstützung oder vermitteln Kontakte zu Finanzierungspartnern. Es lohnt sich, direkt beim Franchisegeber nachzufragen, welche Hilfestellungen angeboten werden.rnrn rnSicher und erfolgreich gründen: Franchising mit MBE
Mail Boxes Etc. unterstützt seine Franchisepartner umfassend bei der Gründung und Finanzierung ihres eigenen Centers. Neben einem erprobten Geschäftskonzept profitieren Sie bei MBE außerdem von:rn- rn t
- Individueller Finanzierungsberatung: MBE hilft bei der Erstellung von Businessplänen und der Identifizierung geeigneter Finanzierungsquellen. rn t
- Unterstützung bei Förderanträgen: Gemeinsam mit Ihnen prüft MBE die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von Förderprogrammen, beispielsweise der KfW. rn t
- Umfassendem Training und laufendem Support: Von der Standortwahl über Marketingstrategien bis hin zu operativen Prozessen steht Ihnen MBE mit Rat und Tat zur Seite.
Nützliche Tipps für Franchise-Interessenten
rnDer Weg in die Selbstständigkeit mit einem Franchise-System bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere durch die Unterstützung etablierter Partner wie MBE. Dennoch sollten Sie nicht ohne Vorbereitung in die Gründung Ihres Unternehmens stolpern.rn- rn t
- Sorgfältige Planung: Erstellen Sie einen detaillierten Businessplan, der Ihre finanziellen Bedürfnisse und Prognosen klar darstellt. rn t
- Frühzeitige Beratung: Nutzen Sie die Beratungsangebote von Franchisegebern, Banken und Förderinstitutionen, um die für Sie beste Finanzierungsstrategie zu entwickeln. rn t
- Netzwerk nutzen: Tauschen Sie sich mit bestehenden Franchisenehmern aus, um von deren Erfahrungen zu profitieren und mögliche Stolpersteine zu vermeiden.